Grüne Mode - oder warum nicht alles tragbar ist, was wir tragen
Wer hinter die Preisetiketten unserer Modelabels guckt, schaut häufig am liebsten gleich wieder weg. In zwei Bereichen kommt Mode besonders hässlich rüber:
- bei den Arbeitsbedingungen
- bei der Baumwolle.
Auf die landwirtschaftliche Produktion von Baumwolle entfallen ca. 25% der weltweit eingesetzten Insektizide und 10% der Pestizide. Dazu kommt ein extrem hoher Wasserverbrauch - für 1 kg Baumwolle werden im Schnitt 18 t Wasser benötigt. Biobaumwolle kommt da deutlich smarter rüber.
Bei den Arbeitsbedingungen sieht es nicht besser aus. Skandale, von denen kaum einer der konventionellen Modeanbieter verschont bleibt, sprechen eine deutliche Sprache. Arbeitszeiten von 18 Stunden pro Tag, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, keine oder unzureichende Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit ... die Liste der Versäumnisse ist lang. Die Alternative: fairer Handel.
Bewusst-Einkaufen hat für Sie einmal abseits der Wühltische gestöbert, wo Sie Kleidung finden, die chic, lässig und trendy aussieht - und die auch so wirkt, wenn man hinter die Kulissen schaut.
Unser Tipp:
Der Markt für Bio-Mode boomt. Es lohnt sich also durchaus beim nächsten Shoppen die Augen offen zu halten, um vor Ort oder im Netz die neuesten Fair&Bio-Trends zu entdecken. Bewusst-Einkaufen wünscht Ihnen dabei viel Vergnügen.
Stand: Februar 2009